Roma - Wer weiß was? |
Sarah Maria
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Realname: Sarah Maria Prenger DV: Osnabrück
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| Zentralrat warnt vor Abschiebungen |
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Sinti-und-Roma-Zentralrat warnt vor Abschiebung in den Kosovo
Heidelberg, 19.10.09 (Kipa) Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma warnt vor einer Abschiebung in den Kosovo. Das Rückführungsabkommen mit dem Land müsse ausgesetzt und den in Deutschland teils seit mehr als zehn Jahren lebenden Roma ein dauerhafter Aufenthalt gewährt werden, erklärte der Zentralrat am Montag, 19. Oktober, in Heidelberg.
http://www.kipa-apic.ch/index.php?pw=kin...0,0,d&ki=200215
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03.11.2009 15:26 |
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| Linke kritisiert CDU/SPD wg. Abschiebungen in den Kosovo |
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LINKE: CDU/SPD Koalition inhuman: Roma-Flüchtlinge kurz vor Abschiebung
Meinen Antrag auf einen sofortigen Abschiebestopp für Roma aus dem ehemaligen Jugoslawien/Kosovo hat eine große Koalition aus CDU/SPD/FDP jetzt im Landtag NRW abgelehnt, kritisiert der Abgeordnete Rüdiger Sagel (LINKE) die Haltung. "In Münster reden CDU und SPD ganz anders, doch den 302 Roma Flüchtlingen aus Münster, zum allergrößten Teil Kinder und Jugendliche, droht nun die Abschiebung, die meist auf den Müllhalden des ehemaligen Jugoslawien in Serbien endet."
"Nach diesem Landtagsbeschluß fordere ich die christlichen Demokraten (CDU) und die sozialen Demokraten (SPD) in Münster sowie den Oberbürgermeister auf, sich den Abschiebungen zu widersetzen, denn sie sind inhuman. Die meisten Menschen leben seit Jahrzehnten in Deutschland; Kinder und Jugendliche sind hier aufgewachsen oder gar geboren, sie haben hier die Schule besucht und sind hier groß geworden. Die Roma können in den meisten Fällen nicht mehr in ihre ursprünglichen Siedlungen und Häuser zurückkehren, da sie entweder zerstört oder bereits durch andere Personen in Besitz genommen wurden. Sie sitzen buchstäblich auf der Straße und viele landen auf Müllhalden. Im Kosovo kommt es immer wieder zu rassistischen Übergriffen. Die Arbeitslosigkeit unter den Roma liegt deutlich über 90%. Angesichts dieser Situation ist es den RückkehrerInnen unmöglich ihre Existenz zu sichern. Wenigstens die Duldung der Betroffenen ist in Münster bis auf weiteres zu verlängern, denn sonst droht jetzt die baldige Abschiebung."
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21.09.2009 23:54 |
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| Mordserie an Roma in Ungarn |
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innerhalb des vergangenen Jahres wurden in Ungarn 8 Morde begangen. Opfer waren immer Angehörige der Roma-Minderheit. Die Täter planen ihre Vorgehen professionell und können gut mit Waffen umgehen.
Gleichzeitig hetzen rechtsextreme Kräfte gegen "Zigeuner" und ihre "Zigeunerkriminalität". Die rassistische Partei Jobbiks ließ mehrfach ihre "Ungarische Garde" in von Roma bewohnten Gegenden aufmarschieren. Diese Partei erhielt bei den Europawahlen in Ungarn 15% und schickte drei Abgeordnete ins Europaparlament.
Quelle: Steinke, Peter: Mordserie an Roma in Ungarn in Frankfurter Rundschau am 6./7. August 2009
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16.08.2009 11:13 |
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| Tschechische Roma beantragen Asyl in Kanada |
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Heute im DLF war eine Meldung, dass die rassistischen Übergriffe in Tschechien auf Roma sehr viele Angehörige der Roma-Minderheit veranlassen, nach Kanada zu fliehen und dort Asyl zu beantragen. Kanada hat jetzt für Tschechen eine Visa-Pflicht eingeführt, um in Kanada einzureisen. Die tschechische Regierung ist sauer und verlangt Unterstützung von der EU!!!
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15.07.2009 21:21 |
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04.07.2009 12:28 |
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Am 24.Juni berichtete die Lingener Tagespost, dass eine Kirche in Belfast von einem rassistischen Mob verwüstet wurde. In der Kirche hatten über 100 Roma Schutz gefunden. DIe Verfolger zerschlugen auch Fenster der Kirche.
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30.06.2009 19:23 |
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| Human rights watch: Roma in Kosovo |
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Das Leben der Roma
Über den zulässigen Höchstwerten
VON ISABEL FONSECA
Roma in Kosovo
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Roma in Kosovo (Bild: getty)
Vor 20 Jahren sagte Václav Havel, dass die Situation der Roma eine Bewährungsprobe für Europas neu gebildete Demokratien sein wird. Von weltweit vielleicht 16 Millionen Roma leben etwa zehn Millionen in Europa, die meisten im ehemaligen Ostblock. Wie steht es also jetzt um diese lebhafte und schnell wachsende Minderheit?
Ein Unicef-Bericht von 2005 konstatierte folgendes: 84 Prozent der Roma in Bulgarien, 88 Prozent in Rumänien und 91 Prozent in Ungarn leben unterhalb der Armutsgrenze. In Rumänen (wo die Roma ein Viertel der unter 18-jährigen darstellen) steigt der Anteil der Schulabgänger und Analphabeten drastisch. Seit der Abschaffung des Kommunismus und trotz der Millionen von Euro, die von nationalen und internationalen Regierungen sowie aus privaten Quellen investiert wurden, ist der Lebensstandard dieser europäischen Bevölkerungsgruppe in allen wichtigen Bereichen (Gesundheit, Bildung, Arbeit und Wohnung) deutlich gefallen und ihr Überleben teilweise gefährdet. Und die Gewalt hat sich nach Westen ausgebreitet.
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Brandstiftung war vor 15 Jahren vor allem in Rumänien beliebt. In Tschechien bauten lokale Behörden Mauern um einige Roma-Siedlungen, und von tschechischen Skinheads gingen lange Zeit die meisten schweren Gewaltakte in Europa aus. In jüngster Zeit tut sich Italien hervor, wo im letzten Mai in einem Vorort von Neapel eine große Siedlung überfallen und zerstört wurde und die Regierung mit dem äußerst bedenklichen - wenn auch nicht ausführbaren - Vorschlag reagierte, die Fingerabdrücke von allen Roma unter 14 Jahren zu erfassen.
Die schlimmste institutionalisierte Gewalt gegen Roma findet allerdings weiter östlich statt. Ein Bericht von Human Rights Watch, der am 24. Juni veröffentlich wird, dokumentiert einen Fall in Mitrovica im nördlichen Kosovo, der seinen Anfang vor zehn Jahren nahm, nachdem ein ganzes Stadtviertel mit 8000 Einwohnern, die meisten davon Muslime, geplündert und niedergebrannt worden war.
Zur Sache
Der Bericht von Human Rights Watch, "Kosovo: Poisoned by Lead, Rights Abused in Titrovica’s Roma Camps", wird am Mittwoch, 24. Juni veröffentlicht.
Von Isabel Fonseca ist erschienen: "Begrabt mich aufrecht. Auf den Spuren der Zigeuner." Verlag Droemer Knaur 1998; zurzeit nur antiquarisch erhältlich.
Fotostrecke Fotostrecke: Das Leben der Roma
Wanda Troszczynska Van Genderen schreibt in ihrem Bericht für Human Rights Watch, wie die Leute ihre Behausungen fluchtartig verließen aus Angst vor Übergriffen durch ethnische Albaner, die zwar die gleiche Sprache wie die Roma sprechen, diese aber als "Kollaborateure" der Serben betrachten. Etwa 6500 der Geflohenen sind nie zurückgekehrt (wobei ohnehin nur ein Zehntel der Vorkriegsbevölkerung von 200 000 Roma in Kosovo verblieben ist).
Die Kosovo-Truppe hat bei der Vernichtung der Siedlung nicht eingegriffen, aber die Flüchtlingskommission der Vereinten Nationen reagierte mit schneller Hilfe für die obdachlos gewordenen Menschen und versorgte sie mit Essen und Unterkunft, bis ihre Behausungen wieder bewohnbar waren.
Diese provisorischen Unterkünfte befanden sich jedoch (mit Ausnahme von einem Lager, das in einer alten jugoslawischen Militärkaserne 45 Kilometer entfernt eingerichtet worden war) in der Nähe einer alten Bleimine, gleich neben einem haushohen "schwarzen Hügel", der toxischen Abraumhalde der Mine, einem Ort also, der laut Troszczynska Van Genderen hochgradig verseucht ist.
Der stillgelegte Minenkomplex in Trepca war lange Zeit schon berüchtigt für seine hohe Toxizität und deswegen völlig ungeeignet selbst für eine vorübergehende Benutzung. Die Nähe zu den Abraumhalden und die schlechten Zustände in den Lagern (dürftige Beheizung und Trinkwasserversorgung, keine durchgehende medizinische Behandlung der Bleivergiftungsfälle, schlechte Nahrungsmittelversorgung - nach Aussage einer örtlichen Krankenschwester nur Brot und Tee) mussten zwangsläufig zu schweren Erkrankungen führen. 2004 fingen Menschenrechtler an, wegen der rapiden Verschlimmerung des Gesundheitszustandes der Lagerbewohner, besonders der Kinder, deren Körper das Blei schneller aufnehmen, zu protestieren. Sie machten Fälle publik von Kindern mit schwarzem oder blutendem Zahnfleisch, Kopfschmerzen, Wachstumsstörungen, hohem Blutdruck, Epilepsie, dauerhaftem Durchfall, Erbrechen, Verwirrung, Krämpfen, hochgradiger Nervosität und "Hysterie".
Rassismus spielt eine Rolle
Jetzt, zehn Jahre nachdem die Vereinten Nationen sich des Kosovos angenommen haben und nach einer Serie von unnatürlichen Todesfällen, Fehlgeburten und unzähligen neugeborenen Kindern mit schweren Hirnschäden (mehr als die Hälfte der Lagerbewohner sind unter zehn Jahre alt; jedes im Lager geborene Kind ist hirngeschädigt) sind noch etwa 700 Roma übrig. Seit 2007 haben die Vereinten Nationen die medizinische Versorgung der Vergiftungsfälle eingestellt. Es werden keine systematischen Bluttests mehr durchgeführt; die wöchentliche Verteilung von Milch, Obst und Gemüse findet ebenfalls nicht mehr statt - obwohl man da vielleicht von Glück reden kann, denn die Bleibelastung liegt beim örtlichen Gemüse 176 Mal höher als der zulässige Höchstwert.
Das biblische Ausmaß des Leids, das das Volk der Roma seit Jahrhunderten erduldet, geht einher mit einer ebenso großen Gleichgültigkeit von außen. Da eine europäische Minderheit das Opfer dieser Verbrechen ist (für mein Gefühl ist das kein zu starker Ausdruck), muss man davon ausgehen, dass Rassismus eine Rolle spielt. Man denke an die Zwangssterilisationen von Roma-Frauen in Ungarn, Tschechien und besonders in der Slowakei. Zwar gibt es keine offizielle Verordnung mehr vom Staat, wie das unter dem kommunistischen Regime der Fall war, aber die Umstände, unter denen die "Einwilligung" für den Eingriff (normalerweise während der Geburt) heutzutage erfolgt, sind doch höchst fragwürdig: Die meist sehr jungen Frauen sind häufig des Lesens und Schreibens unkundig und werden nicht selten während der Geburtswehen mit der Entscheidung konfrontiert.
Unter einem wichtigen Gesichtspunkt sind die Bleivergiftungen aber noch schlimmer: Die Lager wurden von den Vereinten Nationen errichtet, und die Vereinten Nationen tragen zusammen mit den Behörden im Kosovo die Verantwortung für diese Menschen, eine Verantwortung, der sie sich bewusst entziehen, trotz vieler Proteste von Europaabgeordneten, Roma- und Menschenrechtsvertretern, Umweltfachleuten, Anwälten, Journalisten, der Center for Disease Control and Prevention in den USA, dem Dänischen Flüchtlingsrat (DRC), dem Mercy Corps, der Norwegian Church Aid, der WHO und zumindest einer Baronin.
Schuldzuweisungen und Gerüchte kursieren um dieses traurige Kapitel. Die Vergiftungen seien nicht durch die Abraumhalden, sondern durch geschmolzene Autobatterien (natürlich gestohlene) verursacht. Die Roma haben eine Umsiedlung in andere Unterkünfte abgelehnt. Das ist wahr und außerdem nachvollziehbar, da die angebotenen Alternativen entweder ebenfalls in dem verseuchten Gebiet lagen oder ansonsten zu weit entfernt von jeder Arbeits-, Bildungs- und Fürsorgemöglichkeit. Die Gerüchteküche ist ebenso toxisch wie das Minengelände selbst. Nur eine Tatsache bleibt bestehen: Die Roma sind immer noch dort.
This post has been edited 1 time(s), it was last edited by Sarah Maria: 04.07.2009 19:19.
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29.06.2009 10:29 |
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29.06.2009 10:26 |
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| Polizei schlägt Roma-Kinder |
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http://derstandard.at/?url=/?id=1234508642859, 23. April
Slowakei
Polizisten misshandelten Roma-Kinder
08. April 2009, 20:26
* Artikelbild
Zwei Roma-Buben werden von slowakischen Polizisten angehalten, ...
* Artikelbild
... sich gegenseitig zu ohrfeigen
Video zeigt Misshandlung - Roma-Kinder werden in Polizeistation gezwungen, sich gegenseitig zu schlagen und auszuziehen
Bratislava - Zwei bellende Hunde an der Kette, ein brüllender Uniformierter, sechs Kinder, vier stehen an der Wand, zwei sitzen auf dem Boden. Dann ein Knall. Das Bild zeigt einen jungen Rom, der einen anderen, etwas kleineren, mit voller Wucht ins Gesicht schlägt. Eine Stimme im Off gibt Anweisungen. Beide blicken fragend in Richtung Kamera. Ein kurzes Zögern. Wieder die Stimme. Dann ein weiterer Schlag, diesmal ist es der schmächtigere Bursche. Neue Kinder kommen ins Spiel. Es sind Ohrfeigen. Ab und zu lachen Männerstimmen. Dann ein Schnitt. Die Kamera zeigt sechs Kinder von oben in einem Raum. Wieder gibt es Anweisungen. Sie ziehen sich aus. Nackt. Dann stoppt der Film.
Auf der Polizeistation vorgeführt
Das Video hat die Tageszeitung Sme am Mittwoch auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Es zeigt laut dem Bericht Misshandlungen und Demütigungen von Roma-Kindern in der ostslowakischen Stadt Kosice. Die Burschen wurden demnach auf der Polizeistation vorgeführt, weil sie verdächtigt wurden, eine ältere Frau überfallen zu haben.
Familie wollte Vorfall aus Angst nicht melden
Polizeipräsident Ján Packa erklärte bei einer Pressekonferenz in Bratislava, die beteiligten Polizisten seien vom Dienst suspendiert worden, es würden Ermittlungen eingeleitet, ihre Vorgesetzten würden abgesetzt. Der Vorfall fand in einem Vorort Kosices, in der Roma-Siedlung Lunik IX statt, wo mehr als 7000 Menschen leben und die Arbeitslosigkeit sehr hoch ist. Der Bürgermeister der Siedlung, Ladislav Saòa, sagte dem Standard, die Kinder stammten aus einer armen Familie. Sie hatten den Vorfall aus Angst zunächst nicht melden wollen.
2001 war in Revúca bei einem Verhör der Rom Karol Sendrei gestorben. Zwei Polizisten wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt. (rka, red, APA, DER STANDARD Printausgabe 9.4.2009)
This post has been edited 1 time(s), it was last edited by Sarah Maria: 23.04.2009 18:57.
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23.04.2009 18:56 |
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http://derstandard.at/?url=/?id=1234508642859:
Slowakei
"Nationalität" erst seit 1991
15. April 2009, 19:38
Roma stellen 9,4 Prozent der Bevölkerung
Rund 380.000 Roma leben in der Slowakei, das ist die fünftgrößte Population in EU-Staaten. Sie stellen 9,4 Prozent der gesamten slowakischen Bevölkerung, die Minderheit soll bis 2020 auf eine halbe Million anwachsen.
Die Roma sind in der slowakischen Gesellschaft im politisch-rechtlichen Sinne erst nach der Wende angekommen. 1991 wurden sie von der Regierung als "Nationalität" anerkannt, Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit, im Wohnbereich, Sozial- und Bildungswesen wurden gesetzt. 1998 wurde ein Bevollmächtigter für Roma-Fragen institutionalisiert.
Die Slowaken bewerten ihre Erfahrungen mit Roma als eher schlecht.Bei den Roma ist es umgekehrt: In Umfragen sagen mehr als 63 Prozent der Roma, die Slowaken seien "ihre" Leute.
Die Roma wohnen überwiegend in den heruntergekommenen Stadtteilen, der Segregationsgrad ist hoch. Außer in diesen Stadt-Ghettos leben sie vor allem in der Ost- und Südostslowakei in insgesamt 620 Siedlungen. Der soziale Status dort ist noch einmal niedriger als im Fall der Stadt-Ghettos. (Lýdia Kokavcová aus Bratislava/DER STANDARD, Printausgabe, 16.4.2009)
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23.04.2009 18:50 |
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In Münster, im Fürstenberghaus, befindet sich bis zum 4. Mai eine Ausstellung über den Völkermord an Sinti und Roma im 2.Weltkrieg. Eintritt gratis.
Außerdem muss ich noch ne sehr gute hp empfehlen: http://derstandard.at/?url=/?id=1234508642859
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23.04.2009 18:48 |
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Die Süddeutsche Zeitung berichtete am 25.Februar, dass unbekannter Täter in Ungarn das Haus einer Roma-Familie anzündeten und auf die Fliehenden schossen. Ein 27jähriger Rom und sein 5jähriger Sohn wurden getötet, andere Familienmitglieder sind verletzt.
Im Vorjahr sind bei Attacken auf Roma-Häuser vier Menschen gestorben, die Täter sind bis heute unbekannt.
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04.03.2009 16:27 |
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